Ursache und Wirkung

Bist du die Ursache aller Dinge, die du in deinem Leben geschehen machst? Oder lebst du basierend auf der Wirkung, die die Dinge, die in deinem Leben passieren, auf dich haben?

Darüber hinaus gefragt: Übernimmst du die Selbstverantwortung, die ich schon im Beitrag „Reflektieren. Aber richtig.“ angesprochen habe?

Wirkung

Dinge passieren ständig im Leben. Sie passieren sowieso, und ich kann nur bestmöglich darauf reagieren und mich anpassen.

Die positiven Menschen unter denen, die auf der Wirkungsseite ihres Lebens leben, machen das Beste aus dem, was ihnen das Schicksal antut. Die negativen Menschen der Wirkungsseite jammern und sudern, wie schlecht die Welt ist, und wie wenig man sich auf andere verlassen darf.

Es regnet? Ja was soll ich denn anders tun als halt auf X zu verzichten und statt dessen was anderes, oder auch gar nichts, zu machen. Was kann denn ich dafür, dass es regnet?

Ursache

Dinge passieren ständig im Leben. Sie passieren weil ich sie geschehen mache. Ich bin für jedes noch so kleine Detail voll verantwortlich.

Auf der Ursachenseite des Lebens zu stehen, heißt für alles die Verantwortung zu übernehmen. Denn nur wenn ich die Verantwortung übernehme, für das was geschieht, liegt es auch in meiner Macht, das alles zu ändern.

Es regnet? Ich, und nur ich, bin dafür verantwortlich, wie mich das betrifft, und wie ich auf das Faktum „Regen“ reagiere. Lerne im Regen zu tanzen, und dich über das Tanzen zu freuen. Du kannst schon tanzen? Dann entscheide doch einfach im Regen zu tanzen.

Wo ist der Unterschied?

Der Unterschied ist, dass ich mich in der Wirkungsseite von „Außen“ abhängig mache, während ich in der Ursachenseite die Selbstverantwortung übernehme, und nur von mir selbst, meinem „Innen“, abhängig bin. Ich habe alles in mir, um mit jeder Situation im Leben umgehen zu können. In der Art und Weise umgehen kann, die mir gefällt.

Ursache ⇒ Wirkung

You know, what the best thing about the past is? It’s over.
— Richard Bandler

Was auch immer in der Vergangenheit passiert sein mag, was auch immer die für dich prägenden Ereignisse gewesen sein mögen: Es ist vorbei.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich mit dir, als erwachsener Menschen, jemand im Raum aufhält, der sich auch an eines deiner prägenden Ereignisse erinnern kann, ist sehr gering. Und wenn so jemand da ist, der sich erinnern kann: derjenige – und du kannst gesichert davon ausgehen – hat eine Erinnerung an dieses Ereignis, die ein völlig anderes Erleben wiedergibt, als es das deine gewesen ist.

Alles was dich also gelehrt hat z.B. vorsichtig uns zurückhaltend zu sein, ist Vergangenheit. Und die Vergangenheit ist vorbei. Keiner im Raum weiß, warum sich einer schwer tut, anderen Menschen zu vertrauen. Und keiner, außer jeder FÜR SICH SELBST, kann etwas gegen jegliche Prägung tun.

Was ist dagegen zu tun? Den Entschluss fassen, dass es vorbei ist. Es reicht, es ist genug. Die Vergangenheit ist nicht mehr real, selbst wenn sie erst fünf Minuten her ist.

Ich, und nur ich, bin für mich, meinen inneren Zustand, alle meine Reaktion voll verantwortlich. Das was mich gelehrt hat, zu reagieren wie ich reagiere, und wie ich damals vielleicht zurecht reagiert habe, ist vorbei. Es ist verbei, es ist genug. Ich darf entscheiden, dass es genug ist. Ich entscheide, dass es reicht.

Message verstanden? Ursache, statt Wirkung. In jedem Moment.