Was uns antreibt

Was uns antreibt sind Emotionen. Und Emotionen entstehen dadurch, dass innere Werte mit der äußeren wahrgenommenen Wirklichkeit verglichen wird. Passt der Vergleich gibt es gute Emotionen, ergibt der Vergleich eine Schieflage folgen schlechte Emotionen.

Es sind also diese inneren Werte, die die Emotionen bestimmen, es sind also diese Werte, die uns antreiben.

Was sind Werte?

Werte sind Nominalisierungen. Und Nominalisierungen sind Verben, die in Hauptwörter gewandelt werden. Beispiel: „kommunizieren“ wird zu „Kommunikation“.

Werte ist das, was unsere Emotionen auslöst, und damit das was unsere Motivation Bestimmt. Motivation kann ja Hin-Zu sein, wenn wir uns auf ein Ziel hinbewegen weil wir es haben wollen. Oder Motivation kann Weg-Von sein, wenn wir etwas nicht haben wollen und uns davon weg bewegen.

Werte sind also das, wofür wir bereit sind, unsere Ressourcen einzusetzen, um es zu erreichen. Werte sind somit auch das, wofür wir bereit sind Unannehmlichkeiten und Leid in Kauf zu nehmen, nur damit diese Werte eingehalten bzw. erfüllt werden.

Werte sind zum größten Teil unbewusst, vor allem aus dem Grund, dass sie sich nur selten wer bewusst macht. Auf ihrer tiefsten innersten Ebene treiben Werte die wahre Bestimmung einer Person voran. Dabei dienen sie erst der Motivation etwas zu tun, und dann dienen sie dazu das Ergebnis zu evaluieren, ob es das ist, was wir erreichen wollten.

Und somit sind Werte auch das, was uns zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch, Passend und Unpassend entscheiden lässt.

Glaubenssätze, Metaprogramme, Emotionen

Glaubenssätze, also Dinge die wir als vollkommen wahr akzeptiert haben, ohne dass je ein Beweis dafür erbracht wurde, hängen ebenfalls sehr stark mit Werten zusammen. Jeder dieser Glaubenssätze stützt sich auf einen oder mehrere Werte. Dabei sind uns in der Regel Glaubenssätze eher bewusst als die dahinter liegenden Werte.

Metaprogramme sind die Filter, wie wir unsere Welt wahrnehmen. Sie werden Glaubenssätzen oder ganzen Systemen von Glaubenssätzen gestützt. Und damit stehen sie ebenfalls in Zusammenhang mit unseren Werten.

Und Emotionen, wie schon im Artikel zu den Emotionen erläutert, entstehen aus dem inneren Vergleich unserer Werte mit der wahrgenommenen (durch Metaprogramme gefilterten) Wirklichkeit. Und sie sind die Grundlage aller Motivation.

Bewusstmachung der Werte

Wie also leicht zu sehen ist sind Werte eine essentielle Basis all unseres Handelns und all unserer Persönlichkeit. Diese meist unbewussten Elemente bewusst zu machen ist recht einfach: Frag dich einfach, was wir alles wichtig ist zu einem bestimmten Kontext. Und schreib die Begriffe mit. Frag dich immer und immer wieder. Die gefundenen Begriffe kannst du dann in eine Reihenfolge bringen, denn nicht alle sind gleich wichtig.

Wenn du das tust, und es wiederholt tust, wirst du merken, dass neue Begriffe dazukommen können, andere unwichtig werden. Und sich die Reihenfolge der Wichtigkeit ändert. Das ist ganz normal, es heißt „Lernen“. Oft reicht alleine das Bewusstmachen der Werte aus, um eine Veränderung quasi über Nach herbeizuführen.

Jede neue Lernerfahrung kann bewirken, dass Dinge wichtiger oder unwichtiger werden. Manche Aspekte haben im Leben bisher keine Rolle gespielt, sie kommen einfach neu dazu. Andere Aspekte erledigen sich, und gehen aus dem Leben. All das findet sich auf der Werteebene reflektiert, dort wo alles organisiert ist was uns wichtig ist.

All das legt nahe, dass es möglich ist Werte auch bewusst zu verändern. Ja, auch das geht. Wer zum NLP Master Practitioner ausgebildet ist weiß wie es geht.