Persönliche Entwicklung und die Grundlagen

Die Grundlagen für persönliche Entwicklung sind einerseits das Schaffen eines Umfeldes und damit Ausrichtung des Lebens, das diese Entwicklung zulässt und fördert. Andererseits ist das Erlangen einer mentalen Einstellung wichtig, die diese Entwicklung immer wieder vorantreibt. Das Umfeld unterstützt die Einstellung, die Einstellung unterstützt das Umfeld. Und beides, als Grundlage für persönliche Entwicklung, sehen wir uns in diesem Beitrag an.

Beides – die Struktur eines förderlichen und dennoch integrierten Umfeldes und die Natur der eigenen Einstellung für nachhaltige Entwicklung – grundlegend zu verstehen, ist doch sicher ein wichtiger Schritt für jeden von uns?

Wenn du nicht nur die Fakten dazu erhältst, sondern auch das tiefere Verständnis für sie gewinnst, mit dem du dann für dich selbst deine vielleicht sogar oft gemachten Einschränkungen reflektieren kannst, ist wohl auch etwas, das es wirklich wert ist, diese Zeilen hier aufmerksam zu lesen?

Du willst endlich wissen, was du dir vielleicht – ohne es zu wissen – vorenthältst, und du dir damit deine persönliche Entwicklung schwieriger als nötig machst?

Gut, dann lasst uns mit den Komponenten eines unterstützenden Umfelds beginnen.

Die vier Komponenten eines unterstützenden Umfelds für persönliche Entwicklung

Das hier ist ein sehr kurzer Überblick über die bereits vor Jahrtausenden aus der altindischen vedischen Philosophie kommenden Konzepte nachhaltigen und erfolgreichen Wachstums. Zu jedem der Begriffe gibt es unzählige Bücher, die teils sehr kontrovers die vielen Bedeutungsebenen diskutieren. Die Begriffe sind zwar in Sanskrit, haben aber in ihren Grundideen weiters nicht mit den vedischen Philosophien oder Yoga oder Tantra zu tun. Es sind vielmehr allgemeingültige Konzepte.

Und hier geht es darum, dass du eine erste Idee von der Bedeutung dieser Konzepte für persönliche Entwicklung gewinnen kannst. Gerade genug, um das Grundprinzip hinter der jeweiligen Idee zu verstehen. Mehr als das Grundprinzip brauchst du gar nicht, du kannst die Idee schon wunderbar für jetzt passend in deinem Leben umsetzen.

Und genau darum geht es: Hole dir das Grundprinzip hinter der Idee und mach draus, was für dich derzeit passt. Und wenn es mal anders passen sollte: Verändere es. Verändere dich.

Selbstbestimmung und Eigenverantwortung sind hier die Schlagworte. Wenn es „unterstützendes Umfeld“ heißt, so ist in keinster Weise gemeint, dass du darauf warten sollst, bis dich dein Umfeld unterstützt. Nein! Schaffe dein Umfeld so, dass es dich unterstützt. Schmeiße aus deinem Leben, was dich zurückhält. Verändere, was du nicht rauswerfen magst. Wenn es sich nicht verändern lässt, dann wirf es trotzdem raus. Und hole dir mehr von dem, was dich fliegen lässt. Selbstbestimmt und eigenverantwortlich.

Dharma

Dharma ist ein Begriff, der das kosmische und somit auch soziale Gesetz der richtigen Tugend und richtigen Moral bezeichnet. Dieses Gesetz ist höchst individuell und hat von jedem für sich selbst gefunden und erlernt zu werden. Daher steht der Begriff Dharma auch für den für sich selbst zu wählenden Lebensweg. Dieser Lebensweg sollte darauf abzielen sein eigenes persönliches und individuelles Gesetz der richtigen Tugend und der richtigen Moral zu finden. Dadurch wird es möglich in rechtschaffener Art und Weise die eigene Bestimmung, die Mission im Leben, zu erfüllen und so Erlösung zu erlangen.

Sadhana

Sadhana bezeichnet eine individuelle und persönliche Übung, die unternommen wird, um seinen Lebensweg erfolgreich gehen zu können und somit seine Bestimmung und Mission im Leben zu erfüllen. Damit ist die Sadhana diejenige Zeit, die jemand für seine eigene Entwicklung investiert.Auf eine sehr spezifische Art gesehen ist die Sadhana damit eine Art Gottesdienst für sich selbst als göttliche Seele und dient der Vorbereitung der Erfüllung seiner höheren Aufgaben auf Seelenebene.

Sangha

Sangha bezeichnet die Menge der Wegbegleiter, die ein kurzes oder auch langes Stück deines Lebensweges mit dir gehen. Es ist dein selbst an jeder Position gewähltes Netzwerk an deinen Begleitern. Vergiss alle, die durch Gruppenzwang zugeteilt werden. Sangha ist ein individuelles und veränderliches Netzwerk, das einander nicht zu kennen braucht. Achte darauf, dass dein zutiefst vertrauter Kreis deiner Sangha jeweils mehrere Personen der folgenden Kategorien umfasst, es wird zu deinem Vorteil sein. Habe vertraute Menschen in deinem Umfeld, …

  • … die dich bedingungslos auffangen, wenn deine Komfortzone zerbricht.
  • … die dich gnadenlos herausfordern, wenn deine Komfortzone zu selbstverständlich wird.
  • … die dir einfach guttun, wenn du dich in deiner Komfortzone erholen kannst.
  • … die dir inspirierenden Austausch schenken, wenn dir deine Komfortzone zu eng wird.

Satsang

Satsang wird es genannt, wenn du dir neues Wissen für deinen Lebensweg von einem anderen Menschen, oft einem Lehrer, aneignest. Dabei ist die physische Anwesenheit des anderen nicht notwendig. Bücher oder Videos können ihrer Natur gemäß ebenso gut dieses Wissen vermitteln. Du – und auch deine Lehrer selbst – solltest Lehrer im Sinne des gewählten Lebensweges als nur kurzfristige Begleiter in der Position des Lehrers verstehen, um gewohnheitsmäßige Beeinflussung aus der autoritären Position des Lehrers zu unterbinden. Lehrer, die diese professionelle Distanz nicht wahren, solltest du direkt aus deinem Lebensweg entfernen.

Merkmale einer unterstützenden Einstellung für persönliche Entwicklung

Es ist generell eine hervorragende Idee aufmerksam und achtsam zu sein. Das hilft nicht nur dabei sozial voll integriert dennoch selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu agieren, statt als egozentrischer Narzisst wahrgenommen zu werden. Sondern aufmerksam und achtsam zu sein hilft auch dabei, sich sich selbst und sein Agieren im individuellen Umfeld bewusst zu machen.

Und genau dieses Bewusstmachen, und somit die Bewusstwerdung der eigenen Existenz auf allen Ebenen ist es, die die wichtigste Triebfeder in der persönlichen Entwicklung ist: Erkennen, verstehen und integrieren.

Meditieren, Kontemplieren, Reflektieren.

Persönliche Entwicklung durch: Meditieren, Kontemplieren und Reflektieren

Regelmäßig mal innere Ruhe und Stille finden. In dieser Stille in sich selbst im Hier und im Jetzt ankommen. Und in dieser Mitte und Zentriertheit sich selbst, die aktuelle Situation und den Weg zum gewünschten Ziel erkennen. Das Um und Auf für persönliche Entwicklung.

Wer immer sich dafür – im Idealfall täglich – im Zuge seiner Sadhana etwas Zeit nimmt, hat auf alle Fälle große Vorteile dadurch, denn: Wer immer nur redet, hat keine Zeit zuzuhören. Das gilt auch für die Stimme im eigenen Kopf: Wer immer mit sich selbst redet, kann sich nicht mal selbst zuhören.

  • Meditation: nicht-begrifflich ➔ Erkenntnis
    • Thema integrativ über alle Ebenen hinweg wahrnehmen
  • Kontemplation: begrifflich ➔ Verständnis
    • Thema auf sich selbst bezogen wahrnehmen
  • Reflexion: nachsinnen ➔ Orientierung
    • Thema in Bezug auf Ist versus Wunsch wahrnehmen

Ein Video zum Thema (inklusive Text) gibt es auf minimedi.online – Meditieren, Kontemplieren und Reflektieren, wo auch viele Tipps und Tricks rund ums Thema Meditieren und innere Stille zu finden sind:

Werte und deren Entwicklung

Das, was wir glauben, das, was uns etwas wert ist und das, was uns antreibt, hängt jeweils recht eng miteinander zusammen. Das ist für die meisten wenig überraschend. Und dennoch ist es eine gute Übung, sich zunächst mal bewusst zu machen, welche Mechanismen hier ineinander greifen und wie sich diese Mechanismen weiterentwickeln.

Sich das Wissen zur Theorie durch Zuhören anzueignen, das Gehörte dann in Bezug auf sich selbst zu reflektieren, um das dann in der Selbstreflexion Erfahrene ins eigene Leben zu integrieren, das ist für jegliche Entwicklung definitiv sehr unterstützend. Und sollte als solches regelmäßig Teil deiner Sadhana sein.

Was uns wichtig ist und was uns antreibt

minimedi.online – Original – Philosophischer Exkurs: Was uns wichtig ist und was uns antreibt

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Die Theorie und die Praxis der Werteentwicklung

minimedi.online – Original – Philosophischer Exkurs: Die Theorie und die Praxis der Werteentwicklung

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Werte für mich vs. Werte für andere

Ich möchte zuerst kurz die Motivationsrichtungen in Erinnerung rufen:

  • Hin-Zu Motivation: Ich will mehr davon, denn es fühlt sich gut an
  • Weg-Von Motivation. Ich will weniger davon, oder noch besser gar nichts, denn es fühlt sich gar nicht gut an.

Beides ist wichtig und beides ist richtig. Das Beispiel zur Veranschaulichung war der Jojo-Effekt bei Diäten: Vom Übergewicht wegzukommen mit Weg-Von-Motivation funktioniert, das Gewicht sinkt. Das Wunschgewicht zu halten mit Hin-Zu-Motivation funktioniert nicht, das Gewicht steigt wieder. Es ist also beides wichtig: erst weg von etwas Unerwünschten und dann hinzu etwas erwünschtem.

Dann gibt es die zweite wichtige Dimension der Werte und damit der durch sie ausgelösten Motivation: Tue ich es für mich selbst oder tue ich es für andere?

  • Solio-Werte: für mich selbst.
    Das, was mir wichtig ist, ist ganz direkt für mich selbst. Selbst wenn es zulasten anderer geht, das Ziel dieses Werts ist für mich selbst.
  • Sozio-Werte: für andere.
    Das, was mir wichtig ist, ist für andere. Andere sind die direkten Nutznießer meiner Aktionen, und ich bin nur indirekt am Erfolg beteiligt, weil mich diese anderen dann „dafür lieb haben werden„.

War Mutter Theresa wirklich die direkt altruistische, selbstlose, sich aufopfernde Frau? Oder war sie indirekt selbstsüchtig, weil ihr unbewusster Verstand der Meinung war, dass sie dafür bewundert und geliebt werden wird?

Im Zweifel für die Angeklagte, zumal sie sich vermutlich nie die zwei Dimensionen der Richtungen ihrer Handlungen und Nicht-Handlungen in dieser Art und Weise je bewusst gemacht hat.

An dieser Stelle ist es wichtig, sich bewusst zu machen, ob jemand prinzipiell eher Solio oder eher Sozio motiviert agiert. Selten wird jemand zu 100% das eine oder das andere sein.

Aber dennoch wird es für die einen sehr unmoralisch scheinen etwas einfach für sich selbst zu tun. Für die anderen wird es genauso daneben sein NICHT an sich selbst zuerst zu denken. Denn wie sollen andere etwas von einem haben können, wenn man sich nicht selbst in Bestform hält?

Keiner ist zu 100% Weg-Von oder zu 100% Hin-Zu. Und keiner ist zu 100% Solio oder zu 100% Sozio. Und doch hat jeder Tendenzen mehr das eine oder mehr das andere zu sein. Vielleicht ist das einfach typisch für denjenigen oder diejenige. Vielleicht ist es unterschiedlich in verschiedenen Lebensbereichen und in verschiedenen Lebensabschnitten.

Immer jedoch ist es eine gute Sache sich selbst klarzumachen wie man in welchem Kontext gerade motiviert ist und welcher Wert hinter dieser Motivationsrichtung steckt.

Bewusstmachung und Priorisierung der persönlichen Werte

Mach dir bewusst, was dir wichtig ist. Das gilt erst recht, wenn du die ehrliche Antwort auf die Frage „Was ist dir wichtig?“ gar nicht laut sagen möchtest.

Mach die zu allem, das dir wichtig ist, klar, welche der zwei Dimensionen der Motivationsrichtungen dahinterstecken. Sei ehrlich mit dir selbst. Rede mit jemandem aus deiner Sangha darüber, warum du denkst, dass du da wirklich ehrlich mit dir bist.

Viele – oder zumindest einige – Dinge sind dir wichtig. Manches ist wichtiger als anderes. Bringe deine Werte in ihre natürliche Reihenfolge was wichtiger als etwas anderes ist. Wieder rede mit jemandem aus deiner Sangha darüber, warum du denkst, dass das eine wichtiger als das andere ist.

Und alleine das Bewusstmachen und Priorisieren deiner Werte wird gewissermaßen über Nacht etwas an der Liste der Werte und ihrer Reihenfolge oder ihren Motivationsdimensionen ändern. Und das ist gut so, das ist grandios so, denn es ist der Beweis, dass du dich ändern kannst und gerade den ersten Schritt vom Rest deiner Reise „Persönliche Entwicklung“ gemacht hast.

Schattenarbeit und das Ego erweitern

Das Modell der Psyche nach Carl Gustav Jung

minimedi.online – Original – Philosophischer Exkurs: Das Modell der Psyche

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Die Wechselwirkungen zwischen Ego und Schatten

Mein Ego ist alles womit ich mich identifizieren. So bin ich halt, das mache ich nun mal so, das gehört zu mir.

Eins plus Eins ergibt Zwei. Das weiß ich zwar bewusst, aber das bin nicht ich. Dieses Wissen ist somit nicht Teil meines Egos.

Ich bin aber mathematisch begabt, darum weiß ich das mit Eins plus Eins. So bin ich halt: mathematisch begabt.

Das ist Teil meines Egos.

Mein Schatten ist alles, das meinem Ego entgegensteht. Das, was meine Identifikation im Ego zerstören würde. So bin ich keinesfalls, denn das wäre abscheulich.

Undiszipliniert und unaufmerksam sein. Das geht gar nicht. Widerlich!

Denn wie könnte jemand mathematisch begabt sein und zugleich unaufmerksam oder undiszipliniert sein? Das geht gar nicht. Absolut widerwärtig, wenn sich wer als mathematisch begabt sieht und zugleich die Aufmerksamkeitsspanne eines fünfjährigen Kindes hat.

Das ist jetzt Teil meines Schattens. Ich werde Unaufmerksamkeit in anderen ganz genau erkennen und davon abgestoßen sein. Und vielen wird auffallen, dass ich selbst häufig unaufmerksam bin. Nur mir selbst wird das nicht auffallen, nehme ich mich doch nur als abgelenkt aufmerksam wahr.

Dieses Beispiel von Ego und Schatten hier ist bewusst eindimensional gehalten, um auch den Unaufmerksamen die Gelegenheit zu geben, es erfassen zu können. Manche Egoanteile versus Schattenanteile mögen tatsächlich so einfach sein. Die meisten werden etwas komplexer gestrickt sein.

Arbeit mit Schatten und Ego am Selbst: Individuation

Indem ich reduziere, womit ich mich identifiziere, gebe ich mir mehr Optionen, wie ich sein kann. Und als Folge dessen reduziere ich den Schatten, da plötzlich weniger da ist, das meine Identifikationen bedroht. Ich gebe mir also nicht nur mehr Optionen, wie ich sein kann, ich integriere fast automatisch die durchaus auch nützlichen Verhaltensweisen der Schattenanteile in mein Verhaltensrepertoire.

Indem ich erkenne, was ich aus meinem Schatten auf andere projiziere, erhalte ich Rückschlüsse auf meinen Schatten. Mit etwas Reflexion und Kontemplation kann ich daraus auch die dazugehörigen limitierenden Identifikationen im Ego erkennen. Und kann in Folge dann diese Limitationen aufheben und mir mehr Optionen verschaffen.

All das hat Carl Gustav Jung den Prozess der Individuation genannt: die Selbstwerdung. Dadurch werde ich mehr und mehr ich selbst. Lasse alte Limitationen hinter mir und werde zunehmend das Individuum, das ich von Natur aus – das ich natürlicherweise – bin.

Im Yoga, was ja begrifflich „Einheit“ bedeutet, und generell in der gesamten Philosophie des Veda (bzw. der Veden) inklusive des Tantras, geht es ja drum, die eigene Mission im Leben zu erkennen und zu erfüllen.

Im Grunde also geht es in Indien seit Jahrtausenden um das gleiche wie es C. G. Jung für die moderne Analytische Psychologie formuliert hat: Werde du selbst.

Fünf Kriterien für Erfolg

I am a great believer in luck, and I find the harder I work, the more I have of it.

Thomas Jefferson (Einer der Gründungsväter und danach der 3. Präsident der USA)

Wer hart arbeitet, wird also auch mehr Glück haben. Um weniger hart arbeiten zu müssen, um doch hart genug für Glück zu arbeiten, haben sich diese fünf Leitsätze bewährt, um eben sehr viel einfacher zum Erfolg zu kommen.

  • Habe ein sehr bewusstes Ziel.
    Egal, wie schnell du bist: Wenn du nicht weißt, wo du hin willst, dann wirst du nie dort ankommen sein. Also mach dir klar, wo du bist, wo du hinwillst und wie du dort hinkommst.
  • Sei aktiv.
    Mitten in der Komfortzone auf dem Sofa sitzend, geschieht recht wenig Veränderung. Wer aktiv ist und Bewegung in sich und mit sich bringt, wird hingegen laufend Entwicklung erfahren. Also sei aktiv.
  • Jederzeit aufmerksam sein.
    Sei aufmerksam und achtsam, was dein Tun und dein Nicht-Tun mit dir und deinem Umfeld macht. Bemerke wo sich unerwünschte Veränderungen ergeben, denen du gegensteuern möchtest. Und erkenne vor allem die vielen Chancen und Möglichkeit, die sich ständig vor dir auftun.
  • Sei flexibel.
    Egal, was du gesagt oder gedacht hast, wie sein wird: Es kann anders sein. Und auch wenn du es so vielleicht zuerst nicht magst, ist es trotzdem so, Erlaube dir von vornherein flexibel zu sein. Dinge ändern sich. Du änderst dich.
  • Schau auf dich.
    Arbeite von einer exzellenten Physiologie und Psychologie aus. Schau also darauf, dass du jederzeit in einem guten Zustand bist. Wenn du dir zu viel zugemutet hast, besteht die Gefahr, dass du insgesamt, inklusive notwendiger Erholung, länger brauchst, als wenn du es gleich mit Gespür angegangen wärst.

Philosophie des Jnana Yoga für persönliche Entwicklung

Der Begriff „Yoga“ bedeutet Einheit. „Jnana“ bedeutet Wissen im Sinne von tiefem Verständnis. Jnana Yoga ist als der Weg der Einheit durch tiefes Verständnis. Damit ist Jnana Yoga eine Methode um zu wachsen, indem du die Thematik wirklich verstehst und damit integrierst. Es mag nicht für alles geeignet sein, aber wenn es um Selbstreflexion und persönliche Entwicklung geht, ist diese Methode unschlagbar.

Die Methode des Jnana Yoga ist sehr einfach und besteht aus drei Phasen:

  1. Shravana
    Shravana bedeutet übersetzt Zuhören. Und es meint individuellen Unterricht durch einen Lehrer. Unterricht für persönliche Entwicklung und spirituelles Wachstum durch einen Lehrer wird auch Satsang genannt.
  2. Manana
    Manana bedeutet Reflektieren. Jetzt darfst du dir das neu Gelernte verinnerlichen. Denke drüber nach, recherchiere im Internet oder in Büchern, diskutiere es mit deiner Sangha. Tue was nötig ist, um das Wissen zu verinnerlichen.
  3. Nididhyasana
    Nididhyasana, bedeutet Integrieren. Nachdem du das Gelernte reflektiert und verinnerlicht hast, darfst du es jetzt anwenden und ausprobieren und für dich anpassen. Gewinne das für dich passende praktische Verständnis für dieses Wissen und integriere es derart wie selbstverständlich in dein Leben.

Warnhinweis: Ehrlichkeit und Vollständigkeit mit sich selbst für echte persönliche Entwicklung

Ein kleiner Warnhinweis an dieser Stelle: Die schönste Argumentation, warum du all dieses Wissen rund um dein Umfeld und deine Einstellung so vorbildlich umsetzt, ist nichts wert, wenn du nicht vollständig und ehrlich zu dir selbst bist.

Wenn du etwas „eigentlich eh nicht willst“, dann tu dir einfach den Gefallen und verbringe deine Zeit mit für dich schöneren Dingen. Da hast du mehr davon, als dir oder anderen zu beweisen, dass du das, was du ehrlicherweise nicht willst, scheinbar doch irgendwie wollen würdest.

Beratung, Mentoring und Ausbildung

Bei all dem hier Beschriebenen ist es sehr hilfreich kompetente Beratung, erfahrenes Mentoring und zielgerichtete Ausbildung in Anspruch nehmen zu können. Kannst du in Anspruch nehmen. Ruf mich an. Oder: Schreib mir ein E-Mail.